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Übers Wochenende gings mal wieder nach Paris. Der Internationle Club der Uni hatte den Ausflug organisiert.

 

Samstag gings früh morgens um 7 los (wir kamen natürlich nicht pünktlich weg) und nach etwas mehr als 3 Stunden Busfahrt kamen wir in Paris an.

Dort konnten wir dann erst mal unser Gepäck in der Jugendherberge stationieren; unsere Zimmer konnten wir aber noch nicht beziehen.

 

 Die JuHe

 

Dann gings gleich mal in die Stadt zum Eiffelturm. Dort fuhren wir mit dem Aufzug auf die 2. Etage und hatten etwas Zeit, um die Aussicht zu genießen.  

 

 

 

 

Nach dem erfolgreichen Abstieg (diesmal über die Treppen) gings zu Fuß zum Arc de Triomphe, an den teuren und schicken Hotels vorbei.

 

 

Vom Triumphbogen gings dann direkt weiter über die Champs Elysées. Dort war ein Weihnachtsmarkt, über den wir aber ziemlich drüberhetzen mussten, weil der Zeitpunkt für das Treffen am vereinbarten Ort am Ende der Champs-Elysée schon gefährlich nahe gerückt war.

 

Weihnachtskitsch an einer Fassade auf den Champs-Elysées. 

 

 

Am Treffpunkt mussten wir dann aber ne ganze Weile auf einen Teil der Gruppe warten, weil die an einem falschen Ort waren. Wenn wir das gewusst hätten, hätten wir noch einen Glühwein trinken können...

Endlich waren alle wieder da und so ging es zur Seine, um eine Bootsfahrt zu machen. Wegen der besseren Aussicht saßen wir oben auf Deck wo es aber arschkalt war. Nach der Bootstour (über eine Stunde) waren wir dann ordentlich durchgefroren.

Danach gingen wir in ein kleines chinesisches Restaurant und anschließend noch in eine Bar.
 

 

 Ziemlich müde vom vielen Laufen den ganzen Tag sind wir dann ziemlich bald in die Herberge zurück. Die Herberge war leider nicht so prickelnd, aber für eine Nacht war sie akzeptabel.

 

Sonntag hieß es dann schon wieder früh aufstehen: um 8 gabs Frühstück, das war echt okay, nur leider hat die Marmelade ziemlich furchtbar geschmeckt (es geht halt nichts über Mamas Gselz!!!)

 

Am Vormittag wurde im Regen das Viertel "Montmartre" besichtigt. Auch in die Sacré-Coeur konnten wir einen Blick werfen. In der Kirche ist fotografieren strengstens verboten. Trotzdem sieht man immer wieder, wie jemand Fotos macht. Was ich aber sehr interessant fand: Zwei ältere Damen (es war kurz vor Gottesdienst) haben die fotografierende Frau darauf hingewiesen, dass es verboten ist und ein Aufpasser, der an der Tür stand, hat die Frau gezwungen, das Bild wieder zu löschen! 

 

 

 Kunstwerk an einer Hauswand

 

 

 Sogar den Künstlern im Montmartre war das Wetter zu schlecht: normalerweise ist der ganze Platz voll mit Malern!

 

Am Nachmittag konnten wir dann auswählen, ob wir ins Louvre oder ins Musée d'Orsay gehen möchten. Ich war im Musée d'Orsay, was zwar nicht so groß wie das Louvre ist, aber dafür wirklich sehr schön. 

 

 Pyramide des Louvre

 

Nach dem Museum hieß es dann wieder: Laufen!

Und zwar durch das alte Paris zur Kathedrale Notre Dame. Dort hatten wir dann genau 5 Minuten Zeit, um ein Foto zu machen, weil wir direkt weiter zum Bus mussten. Uns wurde etwas von einem Gesetz erzählt, nach welchem wir pünktlich um 18:30Uhr in Paris losfahren müssen, damit wir vor 23:00Uhr in Angers ankommen. Wenn nicht, müsste der Fahrer eine Pause von 3 Studen einlegen.

Deshalb haben die uns dann regelrecht zum Treffpunkt gejagt. Unterwegs durften wir aber sogar noch was zu essen kaufen, aber "nichts warmes, das dauert zu lange". Ich habe mir trotzdem ein Crêpe bestellt und war sogar noch so dreist, aufs Klo zu gehen (zwei andere Mädels auch). Dafür haben wir auch glatt nen Anschiss kassiert, aber wenn ich aufs Klo muss, muss ich aufs Klo. Außerdem standen die anderen teilweise noch beim Bäcker an.

 Es kam, wie es kommen musste: wir waren pünktlich am Treffpunkt und - kein Bus in Sicht. Auch zehn Minuten später nicht. Und zwanzig Minuten später immer noch nicht. Wäre ja alles nicht so schlimm gewesen, wenn es nicht geregnet hätte und wir alle ein zweites Paar Socken angehabt hätten.

Da unsere Betreuer keine Handynummer vom Busfahrer hatten, wussten die auch nicht, was los ist. Zwei der Betreuer sind dann irgendwann losgezogen, um den Bus zu suchen (Paris ist ja zum Glück nicht so groß, da findet man so einen Bus eigentlich ganz leicht...)

Sie haben ihn auch tatsächlich gefunden, nur leider ohne Fahrer. Wir sind dann trotzdem mal losmarschiert und als wir dort waren war dann auch der Fahrer eingetroffen. Den Grund für diesen Zwischenfall hat uns leider niemand erklärt...

 

Irgendwann kurz nach Mitternacht kamen wir dann ziemlich müde wieder in Angers an. In manchen Momenten kam ich mir zwar wie auf einem Schulausflug vor (man musste immer pünktlich an den Treffpunkten sein, ständig wurde durchgezählt, ob auch alle da sind, ....) aber es war trotzdem ein schönes Wochenende. Und das mit dem Durchzählen war doch auch gut, wer weiß, ob der Bus sonst nicht leer wieder nach Angers gefahren wäre...

 

 Feine französische Küche :-)

 




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